Januarstürme
Nicht so wettermässig, sonst. Im allgemeinen auch nicht schlecht.
So wie es in der Silvesternacht sehr kalt wurde, ist es auch geblieben. Wenn wir tagsüber -10'C und in der Nacht -15'C haben, ist es schon gut. Ein paar Nächte sind auch wärmer als -10'C gewesen, war das schön! Diese Dauerkälte macht müde, sehr müde. Es sieht zwar schön Winterwunderland aus, aber ich würde so etwas am liebsten im Fernsehen gucken.
Ich gehe jetzt wieder zur Arbeit. Es ist eine Art Mutter-Kind-Zentrum, ich begrüsse die Kommenden (mittelmässig), plaudere mit den Mamas (geht so, es hängt von der Frau ab), spiele mit den Kindern (wenn sie es wollen) und putze. Es wird noch dauern, bis ich wirklich weiss, was ich dort mache. Die Leute sind aber nett und es wird bezahlt.
Der Mann hat jetzt einen Magistertitel. Endlich!
Die Inderin heizt im Stadthaus zu viel. Sie hat wenig Erfahrung mit Öfen, dieser ist zum Glück ein offenes System, also kann es nicht zu viel Druck kommen, wenn das Wasser in den Röhren zu Kochen anfängt, geht der Dampf einfach aus dem dafür vorgesehenen Loch raus.
Der Älteste wurde 21. Wahnsinn... Und endlich guckte er sich die Möglichkeiten von einem Auslandspraktikum an. Sogar CERN will Flugingenieure haben... Dann hoffen wir, dass es doch irgendwann klappen wird! (der Älteste ist schon lange ein selbstgebackener Introvert und sagte immer, dass er nirgends hin will und nichts machen will... aber eine Zeit lang im Ausland zu studieren wäre doch eine wunderbare Erfahrung, besonders, da Flugindustrie so international ist)
Der Jüngste hat an einem Tag in der Schule alle möglichen Zensuren bekommen. Er hat zu tun... Und im Theater war er mit der Klasse. War nicht so gut, die Literaturlehrerin hat einen komischen Geschmack...
Der Mittlere schrieb mir letzten Sonntag spät eine Nachricht. Darauf habe ich trotz Baldriantablette nur 40 Minuten schlafen können. Dann gestern Abend, als er nach Hause kam (und ich inzwischen auch ein paar normale Nächte gehabt hatte), sprachen wir sehr viel. Über das, was gewesen ist, das, was ja schön wäre, und warum es höchstwahrscheinlich nicht nach seinen Wünschen passieren wird... denn aus Erfurt-Bekannte ist inzwischen die Erfurt-Freundin geworden. Fernbeziehungen scheitern aber so oft... Obwohl es auch Ausnahmen gibt. Wir beten einfach und hoffen, dass es keine neuen Katastrophen mehr geben wird. Die Verliebten hoffen auf ein Wiedersehen im Sommer. Meine Nachricht dem Sohn war, es geht nicht darum, ob? , sondern darum, wie?
Heute sind beide Grossen zu Hause, der Jüngste ist irgendwo zu Besuch. Hoffentlich wird der Februar wärmer und bringt uns viele durchgeschlafene Nächte.
Comments
Post a Comment