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Was ich am 5. April machte, mit Verspätung

 Schon wieder zu spät. Aber... Um 7 Uhr will Millie, die heimlich auf dem Kleiderschrank geschlafen hat, ihren Frühstück. Sie strampelt eine Stunde lang auf mich herum, bis ich aufgebe und aufstehe. Katzenfutter, Dusche, Kaffee. Kinder wecken, ausnahmsweise sind alle drei zu Hause.  Kinder nochmal wecken. Und nochmal. Und für sie Socken suchen.  Der Mann fühlt sich gar nicht gut, er bleibt zu Hause. Wir kommen doch rechtzeitig in die Kirche, der Parkplatz ist voll. Noch vor dem Gottesdienst spreche ich mit einer jungen Frau, die Sonderpädagogik studiert, damit sie bei Möglichkeit ihre Lehrkräfte fragt, wie und ob  Freunde dem Freund mit dem Schlanganfall besser helfen können. Gottesdienst ist schön und festlich. Doch muss ich vor dem Ende los, denn der Mittlere muss heute früher zurück nach Jõhvi und ich will ihn noch sehen. Ich fahre den Mittleren und den Ältesten zum Supermarkt und sage ihnen unterwegs, worauf sie achten müssen, falls die verrückten Staatsleiter no...

Es ist schon April... aber März war doch da

 Im Moment komme ich nur an gewissen Wochentagen zum Bloggen. Und wenn Monatsende oder - anfang auf die anderen Tage fällt, dann... kommt ein Monatsrückblick eben später.  März war wunderbar, wenigstens, was Wetter angeht. Warm, sonnig, ohne Regen. Wir konnten viel draussen sein, obwohl es irgendwie so aussieht, dass es jeden Tag mehr Arbeit gibt... Der Mann hat seit Monatsmitte einen Job. Er unterrichtet jetzt auf einer Schule für Kinder mit psychiatrischen Sonderheiten - aber es sind immer 1-4 Schüler anwesend und so verlaufen die Tage eher ruhig. Die Schule ist sehr nah unserer Kirche (wo wir tagsüber das Auto abstellen dürfen) und meinem Arbeitsplatz. Mal sehen, ob es dann endlich gut wird.  Der Älteste war ein paar Mal zu Hause, aber meistens bei seiner Dienststelle.  Der Mittlere durfte nicht zu den estnischen Meisterschaften. Ich war sehr wütend. Wenigstens konnte er an mehreren Wochenenden nach Hause, nur nicht an diesem.  Der Jüngste wurde 17. Dann wurd...

Gerade getroffen

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 Das Foto ist durch Autofenster gemacht. Luchse zeigen sich selten, dieser war aber sehr fotografenfreundlich.

9 Bilder am 13. März

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...weil gestern gesundheitlich kein guter Tag war und es auch heute nicht so spannend ist. Und falschrum. Von heute: Millie im Erdbeerbeet.  Ich habe Äste gehackt.  Von gestern:  Das obligatorische Spülmaschinenbild. Ich habe Radieschen gesät.  Einfach so, im Hintergarten.  Die Schneeglöckchen! Der Nachbarkater war da.  Brennholz geholt...  Und so sieht es beim Briefkasten aus. Gesundheitlich nicht so gut - ich bin die ganze Zeit sehr müde und schlapp. Letzte Woche hatte ich Atemstörungen und Husten, der Jüngste sagte, er habe im TikTok gehört, dass jemand ein paar Jahre nach einer Lungenentzündung besonders anfällig an Lungenkrankheiten ist... kann ja sein. Jedenfalls war der 14-Kilo-Katzenfuttersack mir zu schwer, der Postbote musste es bis zum Haus tragen. Viel Vitamin C, Sonne tanken, trinken, sich schonen, wahrscheinlich war es ein Virus und geht von selbst vorbei.  Hier gibt es mehr, spannendere und zu richtigem Zeitpunkt gemachte Bilder....

Am 5. März

Beinahe wäre ich ins Bett gegangen, aber irgendwas war doch noch nicht erledigt. Aber bei Frau Brüllen werden auch heute die Tagesabläufe gesammelt.  Also... Früh am Morgen war es noch um Null. Der Mann und der Jüngste gingen. Ich blieb. Handarbeit. Wäsche. Pflanzen.  Einen Sack genäht, für die Spieltherapeutin bei der Arbeit. Im Zimmer der Nähmaschine eine tote Maus gefunden.  Von Dem Mann erfahren, dass Monsieur Picasso noch eine weitere Woche in der Werkstatt bleiben muss. Bäh.  Gebloggt, aber auf Estnisch.  Dann raus. Das Wetter war herrlich, Sonne pur, +6'C! Schneeglöckchen sind fast am Blühen! Brennholz getragen, dann überrascht, denn Der Mann und der Jüngste kamen zwei Stunden früher nach Hause. Es ist Virenzeit und dem Jüngste fühlte sich in der Schule nicht so gut.  Mit Dem Mann auf unserem Grundstück spazieren gegangen und besprochen, welche Bäume demnächst gefällt werden. Danach einige Hagebutten abgeschnitten. Ich finde sie ja ganz nett, aber ...

Februar kommt zu Ende

Höhen und Tiefen hat es gegeben, aber eigentlich mässig. Am 1. Februar wurden 23 Jahre seit "Ja, ich will". Den Tag haben wir statt Kirche (wie sonst immer Sonntags) mit " Ochse  Wasser aus dem Brunnen" angefangen. In der Nacht gab es draussen -26'C und die Wasserpumpe war zugefroren. Dann sind wir doch rechtzeitig zum Abendmahl in der Kirche angekommen und später konnten wir auch noch mit den Kindern ins asiatische Restaurant.  Dann... gab es kalte Wintertage. Nichts besonderes.  Am Wochenende des Valentinstags konnte ich zur Gebetsgruppe und die jüngeren Kinder waren im Süden am Meer... Im lettischen Ventspils gab es Wettkämpfe. Der Mittlere kriegte dort seine erste internationale Medaille, Silber im Teamschiessen.  Die verrückte Inderin verursachte weiter Chaos. Ich musste nach ihr putzen, denn "gemeinsame Räume sauberhalten" versteht sie irgendwie anders... und es stellte sich heraus, dass sie nach drei Jahren in Estland noch immer keine Ahnung ha...

12 am 12. Februar

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 Es ist schon wieder der 12. Heute zu Hause. Spülmaschine, wie es sich gehört. Topfblumen geht es nicht so gut. Eine Übersetzungsarbeit muss gemacht werden. Tut mir leid, aber das hat mich dann draussen erwartet... Arme Fledermaus, wie und warum, verstehe ich nicht, es ist ja noch Winterschlafzeit... Beim Briefkasten.  Der Garten... Bei -7'C. Brennholz, natürlich. Und der Wäscheberg. Muffins ungebacken. Muffins fertig. Millie... Und aus dem Küchenfenster um 17.30. Noch immer zu kalt, aber schon länger hell! Mehr und spannendere Bilder gibt es hier.