Was ich am 5. April machte, mit Verspätung
Schon wieder zu spät. Aber... Um 7 Uhr will Millie, die heimlich auf dem Kleiderschrank geschlafen hat, ihren Frühstück. Sie strampelt eine Stunde lang auf mich herum, bis ich aufgebe und aufstehe. Katzenfutter, Dusche, Kaffee. Kinder wecken, ausnahmsweise sind alle drei zu Hause. Kinder nochmal wecken. Und nochmal. Und für sie Socken suchen. Der Mann fühlt sich gar nicht gut, er bleibt zu Hause. Wir kommen doch rechtzeitig in die Kirche, der Parkplatz ist voll. Noch vor dem Gottesdienst spreche ich mit einer jungen Frau, die Sonderpädagogik studiert, damit sie bei Möglichkeit ihre Lehrkräfte fragt, wie und ob Freunde dem Freund mit dem Schlanganfall besser helfen können. Gottesdienst ist schön und festlich. Doch muss ich vor dem Ende los, denn der Mittlere muss heute früher zurück nach Jõhvi und ich will ihn noch sehen. Ich fahre den Mittleren und den Ältesten zum Supermarkt und sage ihnen unterwegs, worauf sie achten müssen, falls die verrückten Staatsleiter no...