Es ist schon August, aber Juli hatten wir ja auch...
Tut mir leid, manchmal komme ich nicht zum Schreiben. Besser spät als nie.
Zuerst musste ich eigentlich Urlaub haben, aber da eine studierende Kollegin wegfahren musste, war ich erstmal arbeiten. Das Wetter war eh schlecht und es gab auch wirklich etwas zu tun.
Wir kauften Flugtickets nach Italien.
Der Älteste arbeitete - meistens muss er einfach da sein, es ist so eine Art von Sicherheitsdienst. Wenn er nichts zu tun hat, ist es eigentlich gut.
Der Mittlere kam mit der Erfurt-Freundin. Dann waren wir mit ihnen auf der Insel Saaremaa, weil die Freundin es so gern wollte und der Mittlere ja noch immer keinen Führerschein besitzt. Zelten ist nicht mein Ding, das Wetter war aber gut. Zusammen waren sie klettern, in der Stadt in Museen und hier im Wald Radfahren. Dabei hörten sie einen Bären, es soll hier wenigstens zwei Familien geben, sagte jemand aus dem naheliegenden Bauernhof...
Die Erfurt-Freundin ging wieder. Der Mittlere und der Älteste machten ein paar Fahrstunden.
Der Jüngste war bei der Gemeindefreizeit und im Segelcamp und in einem Kindercamp in einer Stadt hier in der Nähe. Im letzten als freiwilliger Mitarbeiter. Wenigstens er trifft gute Entscheidungen.
Vom Jüngsten hörte ich über ein Problem unter der Kirchenjugend. So. Geht. Es. Nicht.
Es gab zwei Märkte, auf einem war ich allein, auf dem Anderen mit Dem Mann. Es ging ziemlich gut.
Ich hatte Ärger mit meiner Bank, zum Glück gibt es auch eine Andere, dorthin werde ich meine Finanzen jetzt noch vor dem Ende des Jahres bringen.
Die Pastorin aus der Kirche Schönfeld-Weissig bei Dresden, bei der wir vor 10 Jahren couchsurfen waren (aber dann in Dorfchemnitz) war in Estland und wollte uns treffen. Wir sassen ein paar Stunden im Cafe in Pärnu, es war sehr sehr sehr nett.
Es gab Zuckererbsen und Walderbeeren. Und Pfifferlinge. Und Johannisbeeren und Stachelbeeren. Und Himbeerüberraschung. nämlich sagte ich dem Mittleren im Frühling, dass er gern diese Himbeeren hinter der Sauna abscheiden darf, die tragen eh nichts... Dann kam er Mitte Juli endlich dazu und dann konnte ich 3 Kilo Himbeeren pflücken.
Unsere Freunde, die während unserer Italien-Reise die Katzen besuchten, konnten dort auch Himbeeren finden... und ich gestern auch noch, keine Ahnung, wie viele es jetzt noch geben wird. Heute wird es dann Himbeer-Pfirsichmarmelade geben.
Und dann... kam Italien. Kurz, aber fein. Wegen die Arbeitszeiten des Ältesten konnten wir nur gewisse Tage dafür haben, also sind wir geflogen... Aus Kaunas in Litauen.
Am Abend vor einer Woche mit dem Auto losgefahren (Bus war aus verschiedenen Gründen ungünstig), um 4 Uhr am Morgen dann in Kaunas an einer Tankstelle Frühstück gehabt, Auto geparkt, 6 Stunden im Flughafen gewartet (denn Pannenzeit war auch mitgerechnet, wir hatten aber keine Pannen), geflogen, bei 34'C, Sonne und Zikadengesang in Pisa angekommen.
Hier übernachtet - sehr sauber, in der Altstadt, das Haus soll fast 500 Jahre alt sein. Drei Tage am Meer gewesen, ein bisschen Sonnenbrand, aber sehr viel Genuss. Strand "Good Beach" auf Google Maps in Tirrenia bei Bushaltestelle Tirreno Americani 1 ist zu empfehlen, kostenlos, aber hat alles, was man braucht, auch Parkplatz (wohl nicht kostenlos, wir hatten aber kein Auto dabei, nicht an die Preise gedacht). Auch in der Stadt spazieren gewesen, die Jungs mehr, ich und Der Mann weniger, er kommt mit der Hitze nicht so gut klar und meine Sandalen waren wohl nicht optimal - für den nächsten Sommer kaufe ich mir etwas im Birkenstock-Stil. Pizza aus dem Restaurant unter der Wohnung gegessen. Zikadengesang genossen.
Tja, und dann kam August und Rückflug (wegen extreme Kopfschmerzen bei der Landung - und ich hatte schon vorhin eine sehr starke Schmerzmittel eingenommen! - habe ich mich beschlossen, dass ein Flug innerhalb Europas sich nicht mehr für mich lohnt, nächstes Jahr nehmen wir uns mehr Zeit und fahren Auto, Kinder kommen eh nicht mehr mit) und frohe Katzen zu Hause. Der Älteste ist wieder bei der Arbeit, der Jüngste bei der Kirchenjugendfreizeit und der Mittlere erstmal beim Leihkind, soll aber heute wieder kommen. Es gibt noch Beeren - zu den Blaubeeren im Wald bin ich noch gar nicht gekommen -, aber zum ersten Mal im Leben* habe ich Zucchini. Extrem viel Zucchini. Sehen Sie selbst:
Doch ist das Leben auch schön gewesen, hier noch ein Bild von unserem wertwollsten Schatz in Pisa, auf Corso Italia:
Von links der Mittlere, der Älteste und der Jüngste. Sie sind wirklich ein Segen, auch wenn sie manchmal ein bisschen pubertär sind.Übermorgen schribe ich wahrscheinlich wieder. Bis zum Lesen!
__________
*auch früher versucht, Zucchini anzubauen, es wollte aber nie wachsen.

Comments
Post a Comment