Kürbiskuchen - einfach und lecker

Kürbis wird in Estland in vielen Gärten und Bauernhöfen angebaut. Es wächst gut, in manchen Fällen sogar viel zu gut, und im Herbst kommt dann die Frage: wohin damit? Denn Halloween ist hier nur als trick-or treating bekannt (und von Erwachsenen meistens untersagt!), wir basteln dafür nichts.

Traditionell wird Kürbis mit Essig eingelegt und als Weihnachtsessen gegessen. Ich sage dazu, dass es zwar essbar ist, kulinarisch aber eher fad. Ich koche mit Kürbis Suppen und backe Kuchen. Manchmal wird daraus auch etwas Anderes, das kommt aber eher selten vor. Für eine lange Zeit war Kürbiskuchen der Einzige, das unser Jüngster freiwillig gegessen hat.

Für den Teig:
500-700 g Kürbis, geputzt und in Stücke geschnitten
150 g Butter + etwas für die Form
250 ml Zucker
3 Eier
400 ml Mehl
150 ml Kokosflocken
2 tl Backpulver

Zum Verzieren:
100 g Schokolade
Gummibärchen, wenn man möchte


Kürbis mit etwas Wasser in einem Topf aufkochen, bis es weich ist. Auf einen Sieb giessen, tropfen lassen.

150 g Butter schmelzen.

Alle Teigzutaten gut miteinander mischen. Eine Springform oder grössere Kastenform einfetten. Teig in die Form geben, bei 180-200'C backen, bis es schön hellbraun ist und der Zahnstocher sauber raus kommt (vielleicht eine halbe Stunde, mein Backofen ist alt und nicht mehr vertrauenswert, deswegen kann ich die genaue Zeit nicht empfehlen). Auskühlen lassen. Es schmeckt auch so gut.

Es schmeckt aber besonders gut, wenn man Schokolade drauftut. Dafür die Schokolade im Wasserbad oder vorsichtig auf niedrigem Temperatur schmelzen lassen (ich benutze nie Wasserbad und alles funktioniert, man muss einfach daneben stehen und mit dem Löffel die Schokoladenstücke bewegen, bis sie schmelzen), auf den Kuchen tun, auskühlen lassen. Für Geburtstage oder sonstige Ereignisse tue ich noch Gummibärchen drauf, auf die kann man aber verzichten, geschmacklich helfen sie nichts.

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