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Gold

Gestern fand die Estnische Meisterschaft in Bogenschiessen statt. Der Jüngste und der Mittlere waren dabei. Dem Jüngsten ging es auch gut, aber der Mittlere wurde mit Gold belohnt. Seine Altersgruppe heisst "junge Jungen", ich glaube, geboren in 2006 und 2007. Er ist sehr, sehr müde, aber zufrieden. Meisterschaften zu gewinnen war niemals unser Ziel, aber wenn es schon so gut geht… warum denn nicht. Übrigens kann der Mittlere auch ruhig verlieren, wenn es so sein muss. Jedenfalls haben wir ihn immer lieb und wir sind glücklich, dass wir seine Eltern sein dürfen (und die Eltern von dem Ältesten und dem Jüngsten auch).

In Deutschland scheint immer die Sonne

Ich habe ja damals in Deutschland gelebt. Schneesturm, Platzregen, Wind und Wetter - alles war dabei. Doch guckte ich mir gerade auf FB die Fotos von einem Ausflug unserer lieben Bekannten in Gummersbach an und dachte: "So ist es. In Deutschland ist es doch immer sonnig." Wir haben es in den letzten Wochen eigentlich sehr sonnig und warm gehabt, täglich um 28 Grad. Erst seit gestern haben wir Wolken, Regen und kühles Wetter. Trotzdem… ist das Urlaubswetter zu Hause nicht so echt, aber im Urlaubsland umso mehr. Wenigstens, was Urlaubsgefühl angeht. Noch einige Male schlafen und wir können die Nebel von London erleben. Un danach… Deutschland. Endlich wieder. Auch wenn es bewölkt ist, das grosse Badeland ist gleich um die Ecke (wortwörtlich) und auf den Gesichtern unserer lieben Freunden und Bekannten scheint ja sowieso die Sonne. Ob ich dann in den Blogprojekts mitmachen kann, die ich normalerweise gern mache, keine Ahnung. Vielleicht doch, in Kurzform. Ihr wisst aber ja ...

12 Bilder am 12. Juni

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"Ist heute wieder der 12-Bilder-Tag?" fragte Der Mann, als er mich zufällige Fotos machen sah. Ja, so ist es und hier kann man sich die Fotos von anderen anschauen. Genaugenommen ist jetzt schon der Morgen von 13., aber ich war gestern Abend so müüüüdeee…. Am Morgen im Garten. Die Lupinen wachsen und blühen einfach so vor sich hin. Das Gewächshaus muss aufgemacht werden, sonst habe ich am Abend gekochte Tomatenpflanzen. Es kann dort drinnen unheimlich heiss werden. Und ja, wir lassen die Schubkarren und sonstwas einfach so liegen, dort, wo sie benutzt werden. Drinnen geht es den Tomaten pflanzen doch relatiiv gut. Ja, ich habe später einige von ihnen schon hochgebunden. Die Wildblumen wachsen auch einfach so vor sich hin. Ein Spitzenschal war auf dem Rahmen und musste fertig gemacht werden. Dann war es fertig und im Schachtel, um am Abend einer Bekannten geschenkt zu werden. Das haben wir mit der Mamagruppe (als damit angefangen wurd...

Der 5. Juni. Was habe ich doch den ganzen Tag gemacht?

Frau Brüllen fragt es jeden Monat. Es piept um 7 Uhr. Etwas später stehe ich auf. Kaffee. Draussen sind schon 18 Grad. Heute steigt zuerst Der Mann aus dem Wagen. Ich fahre zur Schule, wo die zwei grösseren Jungs aussteigen - sie werden heute an den "Olympischen Spiele der Schule" teilnehmen. Der Jüngste will auch mit und zugucken, aber mit ihm müssen wir zuerst zum Schuhgeschäft, denn seine Sommeschuhe sind hoffnungslos kaputt. Ein Paar Kindersandalen (wahrscheinlich in Asien hergestellt) kostet hier übrigens zwischen 14 und 18 Euro. Die Verkäuferin ist freundlich, ausser uns ist noch eine junge Mutter mit der Töchterchen im Geschäft. Ob die Kleine auch neue Schuhe kriegt, weiss ich nicht, der Jüngste wird aber seine Schuhe sofort anbehalten. Dre Jüngste bei der Schule abgesetzt, dann fahre ich zu meiner Mutter. Mein Vater liegt seit Montag im Krankenhaus, weil er urplötzlich nicht mehr laufen konnte. Mama geht es unter Umständen gut. Ich pflücke Rhabarber in ihrem Ga...

Acht Kinder sind besser als drei

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Letzte Woche hatten wir hier Austauschkinder. Fünf auf einmal! Ja, Ihr habt es richtig gelesen, es waren fünf. Der Grund: in der Schule hatten wir zwei internationale Projekte im selben Jahr und irgendwie sind sie zusammengelaufen, sodas eine Gruppe Schüler gerade in dieser Zeit in Frankreich war, als die andere, sehr grosse Gruppe bei uns war. Also habe ich gesagt - da der Älteste und der Mittlere sowieso im Projekt mitmachten -, dass sie uns bis fünf Kinder geben können, hauptsache, dass sie aus Österreich kommen, mit ihnen können wir wenigstens sprechen! Denn unsere Erfahrung mit dem Franzosen war nicht so... ermutigend. Übrigens gab es Kinder aus Österreich, Frankreich und Spanien. Also hatten wir zwei Mädchen und drei Jungs aus Wien. Der Mann hat den Küchentisch länger gebaut. Ich hatte Decken und Kissen gezählt und welche noch dazu gekauft. Der Älteste hat sein Zimmer den Mädels gegeben. Wir liehen uns das Gästebett von Oma aus. Ein Junge hat auf der Luftmatratze geschlafen...

12 Bilder am 12. Mai

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Heute ist wieder der 12. Und ein Sonntag. Und Frühling. Und Muttertag obendrauf. Dann kann ich Euch doch die 12 Bilder zeigen? Die Idee stammt von hier . Der Jüngste hat in der Schule für mich ein Bild gemalt, gestickt und gerahmt (es war ein Ausmalbild, er kann zwar nett zeichnen, aber sooo weit ist er noch nicht). In der Kirche. Nach der Kirche waren wir bei meinen Eltern. Sie haben super Aussicht! Der Apfelbaum nochmal, es war einfach so schön. Und Der Jüngste sagt, dass die Äpfel auch sehr gut sind. Auf dem Heimweg.  Meinen Tomatenpflanzen geht es ganz gut, obwohl wir letzte Woche Frost bis -6 hatten. Der Birnbaum blüht auch sehr schön. Das sind übrigens meine Hochbeete. Damit haben meine Männer sich in der letzten Zeit beschäftigt. Kuchenpflanze. :) Na ja, eigentlich heisst es Rhabarber, aber in den USA wird es wirklich auch pieplant genannt. Eine Biene auf dem Löwenzahn. Der Jüngste hat sich einen Blum...

Hier normal. Dort schlimm.

Gerade jetzt arbeiten Der Mann, Der Mittlere und Der Jüngste (der Ältseste ist auf Klassenfahrt) am Erweiterungstück unseres Esstisches. Nächste Woche kriegen wir nämlich 5 österreichische Tauschkinder*. Vater und Söhne arbeiten zusammen, ab und zu streiten sie sich, aber am Ende wird es schön und die Jungs sind stolz - sie haben was zusammen mit Papa gebaut! Gerade jetzt zieht eine liebe Freundin ihre zwei Söhne (14 und 10) festlich an. In dunklen Tönen. Taschentücher mitnehmen. Nette Schuhe. Dann atmen sie alle ein und aus und sie sagt ihnen: "Es wird jetzt das schwierigste Ereignis im Leben sein... auch für Mama. Jetzt fahren wir zum Friedhof, um dort von Papa für immer Abschied zu nehmen." In anderen Familien geht das Leben normal weiter, in einer… ist die Welt zusammen gebrochen. Und nichts hilft. Absolut nichts. Was wir nur tun können… für uns selbst… unsere Liebsten jeden Tag zu lieben. So dass sie es auch wissen. Auch wenn wir uns mit ihnen streiten - kommt ja vor...