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12 Bilder am 12. Oktober

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 Der Tag beginnt zu früh, un zu fotografieren. Um halb neun sieht die Welt noch ziemlich trist aus:  Das ist übrigens unser kleiner Park vor Dem Haus. Jemand muss irgendwann alle Blätter wegräumen... Wäsche muss trotzdem an die Leine. In einem Haushalt mit 4 Männer kommt es schon ab und zu vor, dass es 6 Paar Hosen in der Wäsche gibt. Besonders, wenn jemand auch unter seinem Bett geguckt hat.  Ich habe nur diese einzige Rose, aber sie blüht bis November.  Die schwarze Mimi beschäftigt sich mit Schönheitsschlaf. Millie macht im Schaukelstuhl brav mit. Ich webe. Hier sehen Sie, warum Sonnenschein für meine Webtätigkeit nicht gut ist. Auf welcher Seite sind die Farben denn richtig? Im echten Leben ist es noch schlimmer, wo die Sonne draufscheint, wird alles superhell, im Schatten herrscht aber absolute Dunkelheit.  Ich habe irgendwann nachgeschlagen, wie das Ding und die Tätigkeit auf Deutsch heissen... aber wieder vergessen. Jedenfalls ist das die notwendige Vorar...

WMDEDGT am 5. Oktober

 Um 3 Uhr bin ich wach. Irgendwann nach 5 Uhr schlafe ich wieder ein. Kein guter Start in den Tag.  Wecker klingelt. Kaffee, Bad. Die Kinder schlafen noch. Aufstehen, bitte, ihr müsst in die Schule. Geht so. Zum Frühstück essen wir Zimtschnecken, die der Mittlere und der Jüngste gestern Abend zum Feier des Zimtschneckentages gebacken haben. Dann gehen Der Mann und die Kinder weg.  Ich trödele vor mich hin, bis es so aussieht, als gäbe es heute doch Sonne. Wettervorhersage von gestern hiess doch Dauerregen? Also wasche ich eine Ladung Bettwäsche, das wird in der Sonne schnell trocken. Ich webe einen smaragdgrünen Teppich, bis ich mir eine Fingernagel breche. Das muss jetzt ab. Ich habe keine lange Nägel, aber ab und zu brechen sie doch beim Weben.  Dann kann ich ja sofort auch eine Pause machen, die Waschmaschine ist fertig und ich will was essen. Dabei lese ich die Nachrichten. Nur 10 Neuinfektionen gestern in ganzem Land (über 600 Tests durchgeführt). In unserer Reg...

Status: noch immer dasselbe

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 Letzten Sommer bin ich Mutter von dem Meister von Estland geworden. Damals war es der Mittlere. Vorgestern gab es wieder Meisterschaften, wegen Corona drei Monate weiter geschoben. Normalerweise finden sie Ende Juni/Anfang Juli statt.  Der Mittlere ist dieses Jahr Dritter geworden. Der Jüngste ist aber jetzt Meister von Estland in Blankbogen, unter den jüngsten Jungs (jünger als 12-13). Passt so.  Es war auch sonst ein schöner Tag, wir haben letze Woche wunderbaren Altweibersommer erlebt, die Temperaturen waren bis gesten täglich um 21 Grad und es gab viel Sonne.  Wettbewerbe für Bogenschiessen werden oft in Järvakandi gehalten, das ist ein Dorf inmitten von Nirgendwo - aber ein Dorf, wo es Schule, Supermarket und Strassennamen gibt (in unserem Dorf gibt es 70 Einwohner...). Dann konnte ich auch ins naheliegende Städtchen Märjamaa - komisch, das soll auch ein Dorf sein, dann wohl ein Riesendorf für estnische Verhältnisse -, um mir dort eine Ausstellung von gestri...

Warum ich mich dieses Jahr nicht so richtig auf Herbstferien freue

Dieses Jahr geht ja alles, was bisher normal war, nicht. Es ist zwar schön, dass es in Estland noch immer keine Maskenpflicht gibt - in dieser Hinscht ist unsere Regierung noch vernünftig, so wie die Masken oft getragen werden - Maske hoch, Maske runter, Maske wieder hoch - hilft es ja auch nicht so richtig - und Abstand halten wir ja sowieso. Kennt Ihr den Witz über Esten und Corona-Sondersituation? Dass die Esten froh waren, wenn Sondersituation (wie es auch immer korrekt heisst...) gehoben wurde, denn wir mussten nicht mehr einander auf die Pelle rücken (mit 2 Meter Abstand), sondern wir durften auf bisherigen 5 Meter Abstand zurückkehren. Und dass es jetzt nächtlichen Alkoholverkaufverbot geben soll, ist ja auch gut.  Aber es gibt Reisebeschränkungen... sehr viele und sehr streng. Gestern war Coronazahl, also neue Fälle für 100 000 Einwohner, in Estland über 30. Aber Länder, wo es über 16 ist, sind für Esten verboten beziehungsweise, wenn man aus solchem Land nach Estland fährt...

12 Bilder am 12. September

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 Die tolle Idee stammt von hier .  Den Grossteil des Tages haben wir auf dem Marienmarkt verbracht. Normalerweise wird dieser Handarbeitsmarkt in der Altstadt stattfinden, dieses Jahr hat die Stadtverwaltung es aber verboten. Wegen Corona, weil es ja so wahnsinnig gefährlich ist in der frischen Luft... Letztes Wochenende gab es Rally Estonia, dann war es wohl noch nicht gefährlich. In allen anderen Ortschaften gab es heute Herbstmärkte, in oft noch grösser als in Tartu, aber...  Aber Marienmarkt ist doch passiert, nur versetzt auf den normalen Bauernmarkt. In klein. War trotzdem ein guter Markt, wir haben vergleichsweise viele Teppiche verkauft. Früh am Morgen bei uns.  Ausser Handarbeit gab es auch Beeren, Früchte und allerlei Gemüse. Von links auf den Schildern: Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren. Und doch Handarbeit. Und Stoff für den estnischen Trachtrock. Der Riesenteddy sammelte Geld für Kinderkrankenhaus. Nach dem Markt, am Abend, im Parkhaus. Auf dem Nachhau...

Der 5. September. Oder was ich an diesem Tag gemacht habe

  Frau Brüllen fragt jeden Monat am Fünften, was in Kleinbloggersdorf so gemacht wird. Tja. Ich wache auf um 4.34. Obwohl ich meinem Gehirn immer wieder sage, dass es doch viel zu früh ist, schlafe ich nicht wieder richtig ein. Um 6.20 klingelt der Wecker. Ich schwanke ins Bad. Kaffee augesetzt, wecke ich den Jüngsten und den Mittleren und werfe einige Pullis in die Waschmaschine. Der Mann erscheint. Es ist auh für ihn zu früh. Wir frühstücken und schliessen das Haus ab. Der Älteste bleibt schlafen, er weiss seine Aufgaben, er muss aber nicht mit. Ich und der Jüngste setzen uns in Corsa und fahren links. Der Mann und der Mittlere fahren mit Picasso nach rechts. Es gibt nämlich heute zwei Märkte in erreichbarer Nähe. Dort wollen wir mit den Flickenteppichen dabei sein. Die Autos sind am Vortag beladen worden. Unterwegs springen wir bei meinen Eltern rein, ich nehme noch einige einfache Wolleschals und ein Haufen Flickenteppiche mit - bei uns zu Hause hatte ich doch nicht genug für ...

12 am 12. Direkt von der Baustelle.

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Heute zeige ich Ihnen Bilder von dem Tag. Hier werden die Fotos von anderen BloggerInnen gesammelt. Ich glaube, dass es meine Lieblings-Bloggeraktion ist. Zuerst ein Mogelbild. Am Wochenende waren wir wieder in der Kurstadt Pärnu, im Hotel Opa. das Wetter war herrlich, um 24-26 Grad warm und sonnig. Der Wind wehte von Richtung Meer, also war das Wasser schaumbadwarm. An einem Abend gingen wir auf den "Mittestrand" (mit zig Kilometer von Strand von Pärnu bis Riga und wahrscheinlich noch weiter braucht jeder Absatz einen Namen) spazieren, die jüngeren Kinder wollten auf den Spielplatz. Direkt am Strand gibt es eine Springbrunnenanlage, wo es abends Lichtspiele gibt. Kinder wollen immer dazwischen laufen. Auf dem Foto dirigiert der Jüngste gerade das Geschehen. Gestern hatte der Baumeister angerufen und gesagt, er wird heute Morgen kommen. Ziemlich genau um 9 Uhr war er da. Wir hatten nämlich wirklich schlimme Wasserschaden in einer Wand (irgendwann vor vielen Jahren rei...