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Das war unser Oktober

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Dieses Jahr haben wir wirklich einen goldenen Herbst. Das Wetter ist meistens sehr schön und warm gewesen. Auch heute noch scheint die Sonne und es sind 10 Grad draussen. Nicht -10, sondern + 10. Das haben wir nicht immer so spät im Herbst. An einigen Nächten gab es doch Frost. Es ist aber eine wahre Gnade, dass es nur an einigen Tagen kalt gewesen ist.  Der Jüngste trug bis zum Monatsmitte Gips. Deswegen war er auch nicht so viel in der Schule, weil es doch sehr anstrengend ist mit Krücken. Deswegen konnte er auch nicht mit auf die Klassenfahrt, die nur einen Tag dauerte wir hierzulande üblich, aber auch eine Wanderung bedeutete. Vor den Ferien konnte er aber am Klassenabend teilnehmen, das hat ihm gut gefallen. Er konnte auch zweimal einen Schulfreund besuchen. Der Mittlere kaufte sich eine Jahreskarte fürs Fitnessstudio. Er sieht ja auch ohne aus wie Muskelzeichnung aus dem Anatomie-Lehrbuch... Am Lehrertag hat er eine Geschichtestunde unterrichtet (so ist Tradition hier, Abschl...

12 Bilder am 12. Oktober

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 Hier kann man wahrscheinlich spannendere Bilder sehen. Bei mir war es heute nicht so besonders. Morgens um halb acht ist die Welt... vielleicht irgendwo auch in Ordnung, jedenfalls voller Herbstlaub.  Unterwegs fahren wir an der Petrikirche vorbei. Heute ausnahmsweise ohne Stau.  Der Älteste schnappt sich ein Stadtrad und fährt in die Schule. Sein Gymnasium liegt nämlich sehr ungünstig, wenn wir alle am Morgen in die Schule müssen.  Jemand bei der Arbeit hat Geburtstag, Baiser zwischen zwei Biskuitböden ist zwar trocken, aber gar nicht schlecht. Fällt aber schnell auseinander. Schnell noch ein Foto aus dem Fenster, bevor ich das Schulhaus verlasse, ich hatte nämlich überhaupt keinen passenden Zeitpunkt, von meinem Arbeitstag Bilder zu machen... und normalerweise kann ich ja auch nicht, weil meine Arbeit ja mit Kindern zu tun hat.  Ich laufe ins Einkaufszentrum unweit der Schule.  Hier hat der Jüngste heute mit einem Freund gespielt. Als ich ganz klein war...

WMDEDGT am 5. Oktober

 Frau Brüllen fragt am 5. jedes Monats, was man so den ganzen Tag macht.  Um 6.40 klingelt der Wecker. Ich will doch noch schlafen... Während Wasser für Kaffee kocht, rufe ich nach klein-Freya, sie wollte nämlich am Abend nicht kommen. Es ist stürmisch, aber nicht kalt und es regnet auch nicht. Endlich kommt Freya, sie lässt sich sogar Zeit. Als ob es ganz normal wäre, dass ein Katzenkind die ganze Nacht draussen verbringt.  Um 8 Uhr sind wir in der Stadt, der Älteste springt bei meiner ehemaligen Schule raus und nimmt sich ein Stadtrad (wer eine Monatskarte für Bus besitzt, kann so ein Fahrrad eine Stunde lang benutzen, aber es dürfen auch mehrere Stunden am Tag werden), er radelt dann in sein Gymnasium, das am anderen Ende der Stadt liegt.  Um 8.10 kommen wir bei der Arbeit/Schule an.  Ich arbeite.  Ich esse in der Schulkantine - nur Salat, es gefällt mir aber so.  Ich arbeite noch ein bisschen. Es ist 15.20, ich verlasse das Schulhaus. Ich laufe zu...

Das war unser September, tut mir leid, nicht so schön.

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 Erster Tag auf dem Gymnasium für den Ältesten. Erster Tag im neuen Schuljahr für die zwei jüngeren.  Der Mittlere wurde 15 Jahre alt. Übrigens hat er in einem Aufsatz letzte Woche sich selbst noch als "den Vierzehnjährigen" bezeichnet.  Dann wurde ich krank. Nach 3 Coronatests immer noch nichts - wenn ich mich schon so extrem mies fühle, könnte es ja wenigstens bitte etwas Nützliches sein, so dass ich später als "genesen" gelte! Leider sind herkömmliche Viren auch noch alle da. Und wenn normale Menschen "long Covid" haben, dann habe ich eine "lange Erkältung", seit  mehr als 3 Wochen bin ich schlapp und habe etwas Schnupfenartiges. Bäh. Dann wurde der Älteste krank. Er hat den Ausflug mit seiner neuen Klasse verpasst. Schade.  Der Mittlere und der Jüngste konnten schön in die Schule gehen, bis der Jüngste die Treppe runtergelaufen ist, Fuss geknickst, aua, Gips. An manchen Tagen geht er mit den Krücken in die Schule, an manchen Tagen nicht, weil...

Entschuldigung, eine Frage

Ich glaube, Der Mann redet Fremde so an, wenn wir in Deutschland sind. Na ja, wenn er hofft, dass der Fremde etwas mehr über etwas weiss als er.  Ich habe aber jetzt wirklich eine Frage.  Was machen die Deutschen, so dass es bei Euch zu Hause immer so gut riecht?  Ich habe mir da die nächsten "12 von 12"-Bilder angeschaut (bin gerade irgendwo in der Mitte) und jemand hatte ein ganz zufälliges Foto zum Thema "wir räumen gerade den Schrank aus" und sofort erinnerte ich mich an diesen "typisch deutschen" zu-Hause-Geruch, der entweder von Raumduft oder Putzmittel stammt und nichts mit Eintopf, Katzenklo, Kaffee oder Apfelkuchen zu tun hat.  Bei meiner Frage geht es eigentlich nicht so um Marke von Putzmittel, sondern um Aroma. Limone? Tanne? Ohne Geruch (aber trotzdem irgendwas)?  Also, meine liebe LeserInnen, bitte gibt mir Empfehlungen! "Mehr putzen" kenne ich schon, aber womit?

12 am 12. Virus-Edition

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Gestern getestet, heute früh per SMS bestätigt: es ist kein Corona. Leider (ich hätte es gern irgendwann hinter mich, wenn wir es alle sowieso kriegen werden). Aber diese Woche fehlten bei uns in der Schuile wegen Krankheit 15% von allen Kindern, und wo die Eltern es genauer genannt hatten, hiess es: Schnupfen, Fieber, Kopfweh - wie bei mir. Also sitze ich heute brav zu Hause und zeige Ihnen statt Kirchen-und Stadtbilder sehr katzenlastige Fotos. Mehr, besser und vielleicht mit anderen Haustieren drauf kann man hier sehen.  Dieses blöde Virus lässt mich ab und zu in Ruhe. Zum Frühstück habe ich deswegen Scones gebacken, nach dem Rezept von Frau Frische Brise . Allerdings mit saurer Sahne statt Naturjoghurt, denn Esten benutzen überall immer saure Sahne. Und Naturjoghurt gibt es bei uns zu Hause sehr selten. Frühstück.  Es regnet in Strömen.  Wir haben sogar Pfützen vor dem Haus.  Kleine Freya mag nicht weiter raus. Gottesdienst gibt es heute online. Unser Pastor is...

5. September. WMDEDGT

 Am 5. jedes Monats fragt Frau Brüllen , was die BloggerInnen eigentlich den ganzen Tag machen.  Hier so.  Um 8 Uhr bin ich schon auf, obwohl der Wecker erst auf 8.30 gestellt ist. Kaffe. Kindern sagen, dass sie bitte auch irgendwann bald aufstehen. Wir haben ja gerade 6 Menschen im Haus (der Namensvetter des Mittleren war übers Wochenende da) und nur ein Bad! Katzen kommen. Klein Freya sieht etwas besser aus als gestern, sie hat spät am Freitagsabend mit einem fremden Tier gekämpft (ja, sie ist gegen Tollwut geimpft) und hat zwei Wunden auf dem Kopf. Sie ist aber schon wesentlich fröhlicher und möchte bitte sehr gern raus. Geht nicht, kranke Kinder bleiben drinnen.  Wir frühstücken, dann fahren wir in die Kirche. Der Mann muss alles fertigstellen, ich habe noch Zeit vor dem Gottesdienst. Ich gehe schnell ins Gebrauchtkleidungladen - wie heisst so etwas auf Deutsch eigentlich - um die Ecke. In Estland sind die Geschäfte nämlich sonntags geöffnet. Ich werde fündig, es...